Magru Finanzservice - kompetent, individuell und produktunabhängig beraten in Beteiligungen

Stabilitätszwangsabgabe

Gesammelte Informationen

« Zurück zur Informationsübersicht


13.08.2013
Stabilitätszwangsabgabe
EU- Verordnung vom 01. August 2013

"Banken mit einer ausgewiesenen Kapitallücke müssen dafür sorgen, dass Anteilseigner wie auch Inhaber nachrangiger Schuldtitel einen angemessenen Beitrag zur Deckung des Kapitalbedarfs leisten, bevor sie staatliche Rekapitalisierungen oder Maßnahmen zum Schutz ihrer wertgeminderten Vermögenswerte in Anspruch nehmen können. Auf diese Weise werden gleiche Wettbewerbsbedingungen für ähnliche Banken mit Sitz in verschiedenen Mitgliedstaaten geschaffen und der Fragmentierung des Finanzmarkts vorgebeugt. Ausnahmen sind möglich, wenn die Finanzstabilität auf dem Spiel steht oder wenn eine Bank bereits einen großen Teil des Kapitalbedarfs selbst aufgebracht hat und der Restbetrag, der mit staatlichen Mitteln gedeckt werden soll, im Vergleich zu der Bilanzsumme der betreffenden Bank gering ist."

Das bedeutet: Banken müssen künftig zuerst ihre Kunden und Aktionäre zur Kasse bitten, bevor sie den Staat in Anspruch nehmen können. Die Inhaber "nachrangiger Schuldtitel" sind zwar im engen Sinn Inhaber von verbrieften Schuldverschreibungen, wie das bei der spanischen Sparkassen der Fall gewesen ist. Doch nach Kreditwesengesetz können darunter im Grunde alle Bank-Kunden verstanden werden, weil ihre Guthaben bei den Banken Klein-Kredite sind, für die die Kunden von der Bank nichts anderes erhalten als das Recht, für Dienstleistungen der Bank saftige Gebühren zu bezahlen.

Quelle: Deutsche Wirtschaftsnachrichten

Links zu Berichten:
Zwangsabgabe: Ab 1. August steigt das Risiko für Bank-Kunden erheblich
Alle Geldhäuser sollen die Bankenabgabe zahlen
Ende der Demokratie: "Millionen empörter Menschen müssten auf der Straße sein"
Communication from the Commission on the application, from 1 August 2013



Der Zypern-Effekt: Nach der Lehman brothers Pleite hat sich nichts geändert und wird sich auch nichts ändern. Geld regiert die Welt. Politiker sind nur arme Marionetten der Bankenlobbyisten. Die Banken in den USA sind heute kapitalkräftiger als jemals zuvor. "Too big to fail" ist das Zauberwort. "systemrelevant" müssen die Bankhäuser sein, damit es überhaupt noch Geld vom Staat gibt. Vom "Staat" - also Steuergelder - also unser Geld. Banken bekommen unser Geld! Das brauchen sie auch. Wie soll man sonst Jahreseinkommen von mehreren 100 Mio. USD bezahlen? In der Spitze verdienen die "Herren" bis zu 400 Mio. USD im Jahr! Kein Wunder dass die Bankenlobby alles daran setzt dass alles so bleibt wie es ist.

Fünf Jahre lang hat die Bankenwelt die Staaten der USA und Europas ausgesaugt. Nun ist kein Geld mehr da. Ist aber nicht so schlimm, denn die Bürger haben noch genug Geld. Genau nach diesem Motto hat man einen Testballon in Zypern gestartet. Was passiert eigentlich, wenn man die Bürger direkt enteignet? Ist doch mühsam, erst Steuern zu erhöhen um anschließend das Geld an die Banken zu überweisen. Das geht doch direkt viel schneller. Ein Tabubruch mitten in Europa. Ich kann mich noch an die ersten Aussagen verwunderter Kunden erinnern: „Du kannst doch Zypern nicht mit Deutschland vergleichen – süß! Es war ausgerechnet der deutsche Finanzminister, Wolfgang Scheuble der die Kleinsparer in Zypern mit 40 % enteignen wollte! Die Zyprioten hat man also schon mal enteignet. Was ist passiert? Nichts! Also, so die Meinung der Verantwortlichen, ist das ein gangbarer Weg für ganz Europa. Und so wird es geschehen.

Drohende Teilenteignung in Zypern. Droht ein Domino-Effekt für Euro-Banken? 19. März 2013
https://www.youtube.com/watch?v=FCe_5l423Sc

Euronews: "Euro-Retter" entdecken Zyperns Kleinsparer, 19. März 2013
http://www.youtube.com/watch?v=l4FFJUi41o8

Zypern als Tetfall, 29. März 2013
http://www.youtube.com/watch?v=5OrdkDMYQGs



28.06.2013
Sparer zahlen zukünftig für Bankenrettung!

Schneller als erwartet, hat sich das EU-Parlament am 26. Juni 2013 darauf verständigt, dass bei einer zukünftigen Banken-Schieflage auch Sparer zur Kasse gebeten werden. Nur wenige Monate nach dem "Testballon Zypern" wurde die Ankündigung war. Damals bezeichneten führende EU-Politiker das Vorgehen in Zypern als "einen gangbaren Weg für ganz Europa". Nachdem Ausschreitungen und Aufstände nach dem "staatlichen Bankraub" ausblieben und man gesehen hat, dass man Sparer ohne weiteres ihres Geldes entledigen kann, baut die EU die Voraussetzungen für ein solches Vorgehen weiter aus.

Auszahlungen aus Lebens- und Rentenversicherungen können verboten werden! Genau so wird es auch bei Versicherungen in Deutschland eintreten, wofür man bereits im Jahr 2010 durch den §89 VAG die Voraussetzungen geschaffen hat. Auszahlungen aus Lebens- und Rentenversicherungen können gesperrt, Beiträge als Pflichtbeiträge erhoben und Versicherungsleistungen herabgesetzt werden:
Artikel lesen »



EU setzt Masterplan um: "Enteignung der Sparer kommt"
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/05/16/eu-setzt-masterplan-um-enteignung-der-sparer-kommt/

Schäuble: "Bankeinlagen sind eine sensible Sache, daher macht man es am Wochenende"
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/03/16/schaeuble-bankeinlagen-sind-eine-sensible-sache-daher-macht-man-es-am-wochenende/

G20-Gipfel beschließt weltweiten Zugriff auf die Vermögen der Bürger (und keine hat's mitbekommen) http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/09/07/g-20-gipfel-beschliesst-globalen-zugriff-auf-die-vermoegen-der-buerger/

...denn die "Steuer-Informationen", um die es geht, sind nichts weniger als alle Finanztransaktionen und Vermögensangelegenheiten eines jeden einzelnen Bürgers. Das beginnt beim Sparbuch, das dem Finanzamt über die Kapitalertragssteuer bekannt ist. Es geht über Versicherungen, Aktiengeschäfte, Unterhaltszahlungen, Reisekosten, Anschaffung von Büchern, Größe der privaten Wohnung, welches Auto ein Bürger besitzt, Leasing-Verträge, Telefon-Rechnungen, Kredite, Darlehen, Schenkungen, Erbschaftsangelegenheiten. Alles, was der Bürger heute in seiner Steuererklärung angibt – und das ist so ziemlich alles, was das tägliche Leben betrifft – wird künftig in einem globalen Informationssystem all jenen zugänglich werden, die sich von staatlicher oder supranationaler Seite dafür aus welchen Gründen auch immer dafür interessieren.

Draghi hebelt EU-Richtlinie aus: Steuerzahler müssen Banken retten
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/22/draghi-hebelt-eu-richtlinie-aus-steuerzahler-muessen-banken-retten/

Merkel gibt Widerstand auf: Deutsche müssen Europas Banken retten (da erinnere ich mich noch an das nette Statement im Fernsehen, als sie verlautete "die Einlagen deutscher Sparer sind sicher". So wie Norbert Blüm einst mit "die Rente ist sicher". Ja, seine schon... hat irgendwie Ähnlichkeit. "Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern (Konrad Adenauer)".
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/10/29/merkel-gibt-widerstand-auf-deutsche-muessen-europas-banken-retten/

IWF für pauschale Vermögensabgabe zur Lösung der Schuldenkrise – Teilenteignung deutscher Sparer, Oktober 2013

Finanzmärkte aktuell Spezial, Dienstag, 12. November 2013
Pauschale Vermögensabgabe zur Lösung der Schuldenkrise
https://www.youtube.com/watch?v=SpOwmLVjCnU

Droht deutschen Sparern eine Enteignung? 13. November 2013
https://www.youtube.com/watch?v=NEc7zaJj2mU

SPD unterstützt IWF-Zwangsabgabe auf Sparguthaben, 22. November 2013
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/11/07/es-wird-ernst-spd-unterstuetzt-ifw-zwangsabgabe-auf-vermoegen/

bail-in tool - Der geplante Euro Crash 2018 !?
http://www.youtube.com/watch?v=tQO42D-6tzw

Zurück zur Hauptseite von Gerhard Schwalb Immobilien- & Finanzmanagement